Aesthetica und Anaesthetica. Philosophische Überlegungen by Odo Marquard

By Odo Marquard

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Akupunktur: Lehrbuch und Atlas

In 7. Auflage kompakter und in den Grundlagen-Kapiteln noch aktueller: Der Stux ist nach wie vor das fundierte und praxisbezogene Standardwerk mit wissenschaftlichen Informationen zu den Wirkmechanismen der Akupunktur. Es zeichnet sich durch seine erfahrungsbasierte Auswahl aus: wichtigste chinesische Diagnosen, Therapieprinzipien inklusive der jeweils relevanten Akupunkturpunkte f#252;r die einzelnen St#246;rungsbilder.

Elemente internationaler Medienwissenschaften: Eine Einführung in innovative Konzepte

Die weltweite Finanzkrise seit 2008 und die Nuklearkatastrophe in Fukushima seit M? rz 2011 erreichten die meisten Menschen zun? chst als Medienbilder, die – im Unterschied zu Tschernobyl 1986 – in Echtzeit weltweit kommuniziert wurden. Aber Infrastrukturen der Verschleierung erlaubten kaum Recherchen hinter den Kulissen.

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1 Vielleicht hat Hegel recht: dann ist die These fällig und überfällig, daß die Kunst und ihre Theorie - die seit 1750 so genannte ,Ästhetik' - fonan in der Philosophie keinen Fundamentalplatz mehr haben kann; nllCh rler Seite ihrer höchsten Bestimmung ist es mit ihr vorbei. Und ohne Zweifel: Hegel hat - auch nicht-hegelianisch gesehen - recht: denn entweder ist die Welt heil, dann ist die Kunst im Ernst nicht nötig; oder die Welt ist unheil, dann ist die Kunst im Ernst zu schwach: sie ist überflüssig oder kann nichts ausrichten.

Das Vergnügen am Verdacht. die Faszination der Entlarvung; gerade dadurch. daß die Kritik die Diskriminierung Exile der Heiterkeit diskriminien. sichen sie sich selber das Diskriminierungsmonopol; gerade dadurch. daß sie alle Privilegien angreift. gewinnt sie selber das absolute. das Privilegienabschaffungsprivileg; gerade dadurch. daß sie gegen Autonomien - etwa die Autonomie der Kunst - zu Felde zieht. erreicht sie für sich selber jene Autonomie. die die Heteronomie für die anderen ist; gerade dadurch.

Ist das Schöne als Symbol des Sittlichen Stimulans der Verwirklichung oder Sedativ angesichts ihrer Aussichtslosigkeit? Ist es - auf diese Formel darf man das wohl bringen - ist es Inslrrlmenl oder ErsIlIZ der politischen Verwirklichung, der geschichtlichen Vernunft? Das erste - Symbolisierung als Instrument - hat Kam erhofft; fürs zweite - Symbolisierung als Ersatz - hat er vorgesorgt. Denn das quälende Problem dieser zweiten MöglichJceit, das Problem einer ästhetischen Symbolisierung, die - wenigstens der Tendenz nach - im Grunde nichts mehr 32 Kant und die Wende zur Ästhetik symbolisien.

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